Netzwerke eröffnen ihren Benutzern vielfältige Möglichkeiten: Hervorzuheben sind die einfache und effektive gemeinsame Nutzung von Daten, Anwendungen und Peripheriegeräten (Druckern, Modems, usw.), in- und externe Kommunikation per E-Mail, Internetverfügbarkeit auf allen angeschlossenen Rechnern, systematische und regelmäßige Datensicherung etc.
Bei der Errichtung eines Netzwerks gibt es prinzipiell verschiedene Möglichkeiten. Das einfachste Netzwerkmodell ist das so genannte „Peer-to-Peer“-Netzwerk. Für eine Benutzerzahl von weniger als fünf Personen, die gelegentlich Dateien und Peripheriegeräte gemeinsam benutzen möchten, kann ein „Peer-to-Peer“-Netzwerk eine Option sein, da es kostengünstig und leicht zu installieren und zu konfigurieren ist. Die auf diese Weise verbundenen Computer sind einander "gleichgestellt", jeder Benutzer hat Zugriff auf die Dateien und Peripheriegeräte der anderen mit dem Netzwerk verbundenen Computer. Auf der anderen Seite haben „Peer-to-Peer“-Netzwerke eine Reihe „schwerwiegender“ Nachteile: Wenn ein Benutzer seine Workstation abschaltet, haben die anderen Benutzer keinen Zugriff mehr auf die auf diesem Rechner gespeicherten Informationen und Peripheriegeräte . Darüber hinaus kann der Zugriff auf Daten und Anwendungen auf der Workstation einer anderen Person zu Problemen für diesen Benutzer führen. Kurz: ein ernsthaftes Netzwerk“ sieht anders aus…
Anders arbeiten „Client-Server“-Netzwerke. Dabei übernimmt ein Computer die Rolle des Servers und damit die Bereitstellung von Daten, Dienste und Peripheriegeräte, die dann von zahlreichen „Clients“ benutzt werden können, ohne von den Systemen der Kollegen abhängig zu sein. Zusätzlich kann auf einem Server ein Datensicherungs (z.B.Bandsicherungs-)system installiert werden, das eine Datensicherung sowohl auf dem Server als auch auf allen Clients ermöglicht. Client-Server-Netzwerke werden in der Regel eingesetzt, wenn ein ständiger Bedarf für den Zugriff auf große Dateien und Anwendungen besteht, oder wenn eine Reihe von Benutzern gemeinsam auf Peripheriegeräte zugreifen möchten.
Wenn fest steht, welche Aufgaben der Server im Netzwerk erfüllen soll, entscheiden wir welches Betriebssystem verwendet wird. Wenn auf Ihren Arbeitsplatzrechnern mit Microsoft Office gearbeitet wird, bedeutet dass nicht unbedingt, dass Ihr Server ebenfalls unter Windows arbeiten muss.